Curly Girl Method Glanz und Staub

Die Curly Girl Methode – ein Update

Alle gezeigten Produkte wurden von mir sorgfältig für diesen Beitrag ausgewählt. Wenn du dich durch Links im Beitrag für einen Kauf entscheidest, erhalte ich ggf. dafür eine Provision.

Vor ein paar Monaten habe ich euch von der Curly Girl Methode und meinen Erfahrungen berichtet. Heute gibt es ein Update zu meiner Curly Girl Methode. Es hat sich seitdem einiges geändert, hauptsächlich hat sich meine Haarroutine verschlankt.

Lockenschnitt beim Friseur

Zuerst einmal sind meine Haare kürzer geworden. Sie waren sehr strapaziert und ein Gesundschnitt dringend notwendig. Ich habe noch eine Farbkorrektur in den Haarlängen machen lassen, da ich unschöne Verfärbungen hatte. Ansonsten darf meine Naturhaarfarbe weiterhin rauswachsen.

Meine Friseurin empfahl mir, immer einen Conditioner zu verwenden und eine Haarmaske höchstens alle drei Wochen. Diese würde mein “Babyhaar”, wie sie es nannte, sonst zu sehr beschweren. Daran habe ich mich seitdem gehalten.

Das Haarplopping, was ich damals beschrieben habe, fällt aufgrund der Länge erst einmal weg und auch Co-Wash ist nicht meine Welt. Was es damit auf sich hat, kannst du hier nachlesen. Mein Haar wird davon allerdings pappig und zu schwer, wenn ich es nur mit Conditioner wasche.

Gepflegte Wellen

Curly Girl Method Update

Für die Haarpflege verwende ich momentan gerne Biolage R.A.W. Nourish Shampoo und Conditioner. Auf Biolage R.A.W. stieß ich nach einem Beitrag über Cradle to Cradle (C2C) zertifizierte Produkte. Darin heißt es, dass die Biolage R.A.W. Serie aus dem Hause L’Oréal seit dem Jahr 2016 zertifiziert ist. Was das bedeutet? Nicht nur sind die Haarpflegeprodukte größtenteils biologisch und natürlich hergestellt und frei von den verrufenen Silikonen und Parabenen. Auch ist die Verpackung zu 99 Prozent biologisch abbaubar. In dem Bericht heißt es weiter, dass auch erneuerbare Energien, Grundwasserverwendung und Fairtrade-Bedingungen bei den Lieferanten angewendet werden. Zu weiteren Cradle to Cradle zertifizierten Marken gehören einige Produkte von Aveda und Garnier Hautpflegeprodukte. Das machte mich neugierig und ich wollte ausprobieren, ob die Produkte auch qualitativ hochwertig sind.

Shampoo und Conditioner reinigen und pflegen mein Haar sehr gut. Der Duft ist wohlig angenehm, leicht süßlich nach Honig und auch etwas blumig. Das sulfatfreie Shampoo ist ebenso wie das von Shea Moisture sehr dünnflüssig. Ich komme damit gut zurecht und dadurch dosiere ich auch sparsamer als ein herkömmliches Shampoo. Trotzdem reinigt es sehr gut und entfernt Talg, Schmutz und Stylingprodukte. Das Bioalge R.A.W. Shampoo besteht zu 71 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist bis zu 99 Prozent biologisch abbaubar. Der Conditioner ist etwas dickflüssiger, fast wie eine Maske und duftet genauso wunderbar. Der Bioalage R.A.W. Conditioner besteht zu 95 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist bis zu 99 Prozent biologisch abbaubar. Da er sehr reichhaltig ist, verwende ich ihn nicht bei jeder Haarwäsche. Die Nourish-Serie ist vor allem für trockenes und stumpfes Haar geeignet. Beide Produkte entsprechen den Richtlinien der Curly Girl Methode. Für feines Haar gibt es auch noch die Uplift-Serie hier.

Proteine geben Halt

Curly Girl Method Update

Ab und zu verwende ich ergänzend die Kérastase Resistance Serie. Spätestens wenn meine Haare feuchtigkeitsüberladen und zu weich sind, bringen diese strukturaufbauenden Proteinpflegeprodukte von Kérastase wieder Schwung in meine Wellen. Das Bain Force Architecte Shampoo stärkt meine Haarstruktur spürbar, wenn sie zu schlaff ist. Mit der ergänzenden Ciment Anti-Usure Pflege fühlt sich mein Haar gepflegt an. Ich mag Kérastase-Produkte sehr gerne und diese beiden hier geben meinem feinen Haaar wieder mehr Festigkeit und Schwung. Beide Produkte sind sehr ergiebig.

Ich halte mich nicht strikt an die Curly Girl Methode, sondern verwende Produkte, die für mein Haar funktionieren. Ich finde die Curly Girl Methode aber toll für eine erste Orientierung. Sie hat mir sehr geholfen, meine Haarstruktur besser zu verstehen und somit das Optimale für mich heraus zu holen.

Alles bleibt, wie es ist beim Styling

Für das Styling nehme ich gerne wie vorher auch schon eine Lockencreme oder Schaum. Am liebsten ist mir immer noch das Wave Whip Curling Mousse von Cantu. Er ist kaum zu spüren, nichts knirscht oder cruncht und die Haare bekommen schönen Schwung und Volumen.

Curly Girl Method Update

Zusätzlich habe ich mir Zuckerwasser selbst hergestellt. Dafür habe ich 250 ml Regenwasser gesammelt (destilliertes Wasser geht auch), gefiltert, abgekocht und 1 TL Zucker hinzu gegeben. Auf weitere Pflegestoffe habe ich verzichtet, um mein Haar nicht zu beschweren. Da Zuckerwasser eine ganz schön klebrige Angelegenheit werden kann, sprühe ich mir erst 1-2 Pumpstöße auf die Handfläche und gehe dann damit durch mein Haar.

Wenn ich beim Stylen merke, dass die Haare sehr schlaff sind, gehe ich bei einzelnen Strähnen mit einen konischen Lockenstab hinein. Mit Remington habe ich gute Erfahrungen gemacht und habe mir deshalb diesen hier mit Keratinbeschichtung geholt. Damit erhalten einzelne Strähnen wieder mehr Schwung.

Wenn ich die Haare abends gewaschen habe und sie morgens zu platt gelegen sind, frische ich sie ansonsten nur mit etwas Wasser wieder auf. Das reaktiviert die enthaltenen Stylingprodukte.

Und das war’s auch schon. So sieht meine Curly Girl Methode momentan aus.

Ich freue mich wenn Du Glanz & Staub bei Instagram folgst und wir uns auch dort austauschen. Schreib mir gerne Deine Fragen!

Ansonsten kannst du meine Beiträge auch direkt in dein Postfach bekommen, wenn du dich hier einträgst!

Mehr Beauty für dein Postfach

Wird verarbeitet …
Erledigt! Sie sind auf der Liste.

Sonnige Grüße schickt dir

Glanz & Staub

Kommentar verfassen